
Die unvollendet gebliebenen Erinnerungen des Nobelpreisträgers Nelson Mandela an seine Zeit als erster demokratisch gewählter Präsident im Südafrika nach der Apartheid. Ergänzt durch Weggefährten, Mitarbeiter und ausformuliert durch den südafrikanischen Schriftsteller Mandla Langa. Rezension: Als Nelson Mandela 1994 sein Amt als erster demokratisch gewählter schwarzer Präsident in Südafrika antrat, wollte er einen Staat schaffen, in dem alle Menschen unabhängig von Hautfarbe, Glauben und Geschlecht friedlich miteinander leben können. Die unvollendet gebliebenen Erinnerungen Mandelas an seine Präsidentschaft und seine politische Arbeit knüpfen im Titel an seine Autobiografie "Der lange Weg zur Freiheit" (1995) an. Diese endete mit den Worten "ich wage nicht zu zögern, denn mein langer Weg ist noch nicht zu Ende". Mandela arbeitete über 4 Jahre daran, schaffte es jedoch nicht mehr, seine Erinnerungen zu vollenden. So wurde dies zu einer kollektiven Anstrengung von Weggefährten, Mitarbeitern (u.a. Ehefrau Graca Machel und Sekretärin Zelda LaGrange) und hauptverantwortlich des Schriftstellers Mandla Langa, der die Entwürfe ausformulierte: nationale Einheit, Verfassung, Parlament, Umgestaltung des Staats, Versöhnung etc. sind die wesentlichen Themen. Mit Bildern und ausführlichen Anhängen (Register, Chronik, Abkürzungen, Karten, Anmerkungen). Ein wichtiges Zeitdokument, empfohlen. (1)
Page Count:
512
Publication Date:
2017-01-01
ISBN-10:
3785725965
ISBN-13:
9783785725962
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