
Ute Gahlings fuhrt leibphanomenologische und feministische Positionen zusammen und erarbeitet den Begriff des Geschlechtsleibes fur die Analyse geschlechtsspezifischer Erfahrungen. Die theoretische Fundierung einer Phanomenologie der geschlechtlichen Leiberfahrungen wird durch exemplarische Untersuchungen erganzt. Eine Topographie des weiblichen Leibes zeichnet die Weisen und Gegebenheiten des leiblichen Spurens nach. Einzelanalysen beziehen die subjektive Betroffenheit in konkreten Situationen der weiblichen Biographie ein und thematisieren mit Blick auf die in der technischen Zivilisation moglichen Eingriffe in fruher unverfugbare Spharen des Korpers die Einflusse geschlechtsspezifischer Leiberfahrungen auf die leibliche Integritat. "In diesem Werk gelingt der Autorin nichts Geringeres, als eine erste umfassende (...) Untersuchung weiblicher Leiblichkeit am Leitfaden des Spurleibes zu geben. Mehr noch: Gahlings begrundet damit eine methodisch klar differenzierte, polyperspektivische 'Genetische Phanomenologie' auf der Basis weiblich-leiblicher Lebenserfahrung." Robert Josef Kozljanic, Jahrbuch fur Lebensphilosophie "Mit Sicherheit handelt es sich um eine wichtige und vorzugliche Pionierarbeit, die grosste Aufmerksamkeit verdient. (...) Methodisch besonders interessant erscheint der Versuch, Leibanalysen im streng phanomenologischen Stil von Schmitz mit biographischen, soziologischen und anderen Aspekten zu verknupfen." Sven Sellmer, Philosophisches Jahrbuch
Page Count:
720
Publication Date:
2016-01-01
ISBN-10:
3495488022
ISBN-13:
9783495488027
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