
Viele Strafverfahren stehen im Mittelpunkt des Medieninteresses. Oftmals erfolgt die Berichterstattung jedoch nicht objektiv, sondern in vorverurteilender Weise. In diesem Fall kollidiert die Pressefreiheit mit der Unschuldsvermutung. Die Arbeit dokumentiert den Einfluß der Medienberichterstattung auf den Ablauf von Strafverfahren und untersucht, welche Möglichkeiten nach dem geltenden Recht für den Betroffenen bestehen sich hiergegen zur Wehr zu setzen. Im Anschluß daran wird aufgezeigt, wie mit Hilfe eines strafrechtsimmanenten Lösungsweges das Phänomen der medialen Vorverurteilung bewältigt werden kann.
Page Count:
145
Publication Date:
2002-01-01
ISBN-10:
3631383169
ISBN-13:
9783631383162
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