
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Hochschule fur Politik Munchen, Veranstaltung: Klassische Politische Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die drei Gleichnisse der Politeia sind eine der bekanntesten Lehren Platons. Entstanden wahrend einer politischen Krise in Athen, beschaftigen sie sich mit der gerechten Ordnung der Polis. Nach Platon ermoglicht erst das philosophische Wissen um die Idee des Guten die gerechte Ordnung der Stadt wie auch der Seele"1. Aufgrund dieses Umstandes mussen in Platons Ordnung entweder die Philosophen Konige werden, oder die Konige Philosophen sein. Deshalb entwirft er ein ordnungspolitisches Gesellschaftsmodell bei dem die Philosophen die Regierung bilden sollen. Wie man von blossen Meinen zu wahren Wissen kommt, was den Dingen der Welt als Urgrund zugrunde liegt und wie man zu wahren Wissen gelangt, wird von ihm in den drei Gleichnissen dargestellt. Gepragt vom Justizmord an seinem Lehrer Sokrates und den sophistischen Lehren seiner Zeit entwirft Platon mit der Politeia ein Paradigma seiner politischen Philosophie. Zentraler Aspekt ist die gerechte Ordnung der Stadt, sowie auch der Seele und die Vorstellung von einem guten Leben. Mit seinem Ordnungsdenken, was sich gut mit jedem das Seine" verkurzt darstellen lasst, begrundet er ein politisches Spannungsfeld, das der Gerechtigkeit, was bis in die Gegenwart diskutiert wird
Page Count:
20
Publication Date:
2014-01-01
ISBN-10:
3656769087
ISBN-13:
9783656769088
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