
Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Käufer können in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1865 edition. Auszug: ...schon an einem andern orte (K. z. XII. 54.) vom standpunkt der Holtzmannschen ablautstheorie aus die ansicht ausgesprochen, daß das praeter, redupl., genau entsprechend dem praesens der conj. V. (= I. skr.) und nur durch-die reduplication davon geschieden, mit bindevocal gebildet sei, eine ansieht, die, wie ich jetzt sehe, auch schon Steinthal (charact. 291.) aufgestellt hat. Und das ist nicht bloß eine vermutung, sondern durch tatsachen nachweislich. Das gr. perfectum, wie lelolnafiev, freilich will ich, worauf Kuhns bemerkung zu meiner oben angeführten stelle und die vergleichung von olda, idfiev mit veda, vidmäs mich veranlassen, nicht mehr als belag festhalten, sondern als neuere nach dem singular gebildete form ansehen (cf. pag. 5.), aber dieser singular selbst und die gothischen endungen uts, um, uf, un, so wie die skr. ivä, athus, ätus, imä, wo a und i nur der verschiedenen betonung wegen wechseln, zeigen den angenommenen bindevocal ja noch so klar, daß man auch vidmäs und idfiev nicht ohne denselben gebildet und aus vid-imäs, id-epev entstanden sein lassen muß, wie dies auch goth. vit-um bestätigt. Ist so, wie ich glaube, die bindevocalische conjugation des idg. perfectums gesichert, so erklären sich auch die oben genannten lateinischen endungen ohne mühe. Das ei der 1. und 3. sing, freilich scheint schwierigkeiten zu bereiten. Nach Corssen (ausspr. II. 249.) steht lat. ei überhaupt nur als orthographisches zeichen für einen mittellaut zwischen älterem 6 und jüngerem i. Dieser zwischenlaut gehe entweder aus ai, oi, ei hervor oder aus i. Die schreibweise ei diene aber nicht zur bezeichnung...
Page Count:
22
Publication Date:
2013-09-13
ISBN-10:
1231307005
ISBN-13:
9781231307007
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