
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,3, Hochschule Pforzheim, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Erste Versuche die Weltwirtschafts- und W hrungsordnung neu zu strukturieren wurden bereits w hrend des Zweiten Weltkrieges unternommen. Initiatoren dieser Idee waren die Vereinigten Staaten und Gro britannien. Grund f r die Diskussion einer Neustrukturierung waren die Erkenntnisse der Weltwirtschafts- krise von 1929 bis 19321 und der Zweite WK. Man war der Auffassung, dass die autarken Wirtschaftspolitiken der L nder eine Mitschuld am Zweiten WK hatten. Deshalb war man der Ansicht, dass es zwischen politischer Sicherheit und wirtschaftlicher Ordnung einen engen Zusammenhang gibt.2 Auf Grund dessen hatte man das Ziel, ein freies, multilaterales und stabiles Weltw hrungssystem zu schaffen, das die wirtschaftl. Beziehungen zwischen den L ndern verst rkt und dadurch globale Abh ngigkeiten bewirkt. 3 Bereits im Herbst 1943 wurden Verhandlungen gef hrt, die ma geblich durch die im Fr hjahr 1943 vorgelegten Pl ne von John Maynard Keynes aus England und Harry Dexter White aus den USA gelenkt wurden. Auf der int. W hrungs- und Finanzkonferenz der Vereinten Nationen in Bretton Woods, New Hampshire (USA) wurde am 22. Juli 1944 von 44 Staaten das int. W hrungssystem beschlossen. Es basierte auf einem System fester, aber anpassungsf higer Wechselkurse.4 Der Grund weshalb man sich f r ein solches System entschied waren die starken W hrungsabwertungen5 in der Zwischenkriegszeit. Au erdem sah man in einem System flexibler Wechselkurse keine solide Basis f r eine Belebung und Ausweitung des int. Handels- und Kapitalverkehrs, da dieses Kosten f r Kurssicherungsgesch fte verursacht h tte.6 Die Beschl sse der Konferenz hatten entscheidende Auswirkungen auf den Wiederaufbau Europas und f hrten letztendlich zum Kalten Krieg, da die Sowjet- union ihre Teilnahme verweigerte.7
Page Count:
68
Publication Date:
2009-01-01
ISBN-10:
3640423763
ISBN-13:
9783640423767
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