
Über Klimts Beziehungen zu den Frauen und die Verwendung der sinnlichen Frau als Sujet in seinen Gemälden und Zeichnungen ist bereits mehrfach publiziert worden (Susanna Partsch: ID-G 48/00; ID-G 51/94; "Klimt und die Frauen", BA 4/01). Dieses Thema greift Andreas Gabelmann (zuletzt ID-G 22/10) erneut auf und richtet den Blick auf die Sexualität in Klimts Leben. Sie war eine starke Antriebskraft für ihn (Amouren, uneheliche Kinder) und schlug sich in seinen Frauenporträts mit subtilen Andeutungen nieder und noch stärker in seinen Zeichnungen mit den provokanten Darstellungen weiblicher Körper. Am Beispiel der Frauenporträts und den Zeichnungen erläutert der Autor das Erotische in Klimts Werk und seine Sichtweise einer "neuen Weiblichkeit", mit der er die Frau "aus den verkrusteten Konventionen und Moralvorstellungen befreien wollte". Diese Provokation führten zwar zu gesellschaftlichen Anfeindungen, ließen ihn aber zu einem begehrten Porträtmaler werden. Einige biografische Details lässt Gabelmann - wo nötig - in seinem Text mit einfließen. Mit tabellarischer Biografie und Literaturverzeichnis (3) (Udo Weber)
Page Count:
125
Publication Date:
2011-01-01
ISBN-10:
3775730249
ISBN-13:
9783775730242
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