
Trotz der riesigen Zahl antiker Kunstwerke, die unsere Museen fullen, gab es bei Griechen und Romer zahlreiche ablehnende bis bilderfeindliche Stimmen. Schon Platon wollte Kunstler aus seinem Idealstaat ausschliessen; andere waren der Meinung Bilder seien schadlich, unsittlich, Gotter konne man nicht darstellen, Kunst dient nur der Sinnenlust und ist verganglich. Bildnisse zeigen nur das Aussere des Menschen und sind ihm haufig unahnlich, Kunstler sind zu verachten, Kunstkenntnisse gehoren nicht zur Bildung. Zu diesem bisher grosstenteils nicht bearbeiteten Themenkomplex werden uber eintausend Aussagen von Homer bis Augustin im Text in deutscher Ubersetzung oder Paraphrase zitiert; die Originale stehen in den Anmerkungen.
Page Count:
211
Publication Date:
2002-01-01
Publisher:
Franz Steiner Verlag
ISBN-10:
3515082484
ISBN-13:
9783515082488
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