
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fr hgeschichte, Antike, Note: 1,3, Universit t des Saarlandes (Alte Geschichte), Veranstaltung: Das Antike Olympia, Sprache: Deutsch, Abstract: Vergleicht man die beiden Kulthandlungen bei Zeus und Pelops, so wird eindeutig klar, dass es sich hier um eine Symbiose im religi sen Ablauf in Olympia handelt. So musste es erst das Blutopfer f r Pelops geben, dann den Agon (insbesondere der Stadionlauf) und schlie lich durfte dem h chsten Gott, Zeus, geopfert werden. Burkert bemerkt hierzu: "Der Stadionlauf setzt also das blutige Gesch ft des T tens voraus; auch Pelops ist, im Voropfer, l ngst, mit Blut ges ttigt'. Ziel und Ende des Laufes aber ist der Gipfel des uralten Aschenhaufens, wo das Feuer flammen und die Schenkelknochen verzehren mu. Der Lauf markiert den bergang vom Blut zum reinigenden Feuer, von der Todesbegegnung zum Vollgef hl des berlebens, das sich in der Kraft des Siegers manifestiert. Der wichtigste Agon in Olympia ist ein Teil der Opferhandlung zwischen Pelopion und Zeusaltar." Somit kann das eine ohne das andere nicht bestehen, und auch die sportlichen Wettk mpfe haben eine Legimitation im kultischen Ablauf der Spiele. Diese Verbindung von Nacht und Tag, Dunkelheit und Licht, chthonisch und olympisch, jung und alt, Tod und Leben dient der Gemeinschaftsbildung der im Agon wetteifernden Griechen, wobei der Sieger des Stadionlaufs mit Entz nden des Zeusopfers die gro e Siegesfeier einl utete und den gr ten Ruhm erhielt.
Page Count:
56
Publication Date:
2011-01-01
Publisher:
GRIN Verlag
ISBN-10:
3640951336
ISBN-13:
9783640951338
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