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Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende der Linken im Deutschen Bundestag, fasziniert und polarisiert wie kaum ein anderer in unserer derzeitigen politischen Landschaft. Dieses Buch zeigt, wie die promovierte Volkswirtin, Publizistin und Politikerin zu dem wurde, was sie heute ist. Es schildert ihre bei Goethe, Hegel und Marx beginnenden Einflüsse und den langen Weg der Autodidaktin über die Systeme hinweg. Sahra Wagenknecht, die Ostdeutsche, der in der DDR der Zugang zu einem Studium verwehrt wurde, hat die Politik der Bundesrepublik beeinflusst wie nur wenige Frauen vor ihr. Ihre wechselhaften Rollen in der PDS, in der Partei Die Linke, der Linksfraktion sowie in der Bewegung Aufstehen kommen in diesem Buch genauso zur Sprache wie Partei- und Wahlprogramme, an denen sie entscheidend mitgearbeitet hat. "Goeßmann macht keinen Hehl daraus, dass seine Kritik aus einer ganz bestimmten Ecke kommt: Immer wieder zitiert er zustimmend die US-Autoren Robin Hahnel und Michael Albert sowie deren Idee der sogenannten "partizipatorischen Wirtschaft". Dabei handelt es sich um eine Art rätedemokratisches Modell, in dem eine dezentrale Planung sowohl dem Markt als auch Systemen zentraler Planwirtschaft entgegengestellt wird. Man muss allerdings Goeßmanns Ausgangspunkt nicht teilen, um seine Kritik an Sahra Wagenknecht zumindest stückweise nachzuvollziehen. Er entdeckt in ihrem Denken zwar durchaus positive Aspekte wie die Entmachtung, sprich: Enteignung großer Kapitalgesellschaften. Aber er arbeitet klug heraus, dass das von der Politikerin zitierte System auf einen "Sozialismus von oben" hinauslaufen könnte" (Frankfurter Rundschau)
Page Count:
187
Publication Date:
2019-01-01
Publisher:
Das Neue Berlin
ISBN-10:
3360013492
ISBN-13:
9783360013491
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