
This historic book may have numerous typos and missing text. Purchasers can usually download a free scanned copy of the original book (without typos) from the publisher. Not indexed. Not illustrated. 1832 edition. Excerpt:... widerstreiten erhebliche, für die Beibehaltung der Staatswaldungen sprechende Gründe (). 1) Die Forstwirthschaft hat in der Langsamkeit, mit welcher das Erzeugniß zur Ernte heranreift, in der Große des siehenden Hvlzvorraches (l, S. 389) und in der geringen Menge von Arbeit, die eine Waldfläche im Vergleich mit einer Feldflur oder einem Gartenbezirk beschäftiget (ö), viel Eigenthiimliches. Sie bietet für einen Unternehmungsgeist, der in kurzer Zeit durch Verbesserungen im Gewerbsbetriebe ansehnliche Gewinnst erstrebt, keinen günstigen Spielraum. Wer einen raschen Umsatz seines Capitales beabsichtiget, der kann die regelmäßige Benutzung eines Waldes, zumal von Hochstämmen, nicht für vortheilhaft halten und wird eher bedacht sein, durch Verminderung der stehenden Holz wasse, wenn auch auf Kosten der Nachhaltigkeit (Ueber hauen), eine baldige Einnahme zu erlangen, die ihn früher für den Kaufpreis entschädiget. Obgleich für reiche Personen die Erhaltung der Waldungen zweckmäßig ist, weil sie eine sichere und mit der Zeit sogar steigende Rente gc. währt, so muß man do. sehr bezweifeln, daß für die Staats waldnngen viele Käufer dieser Art sich finden würden, weil schon ein beträchtlicher Theil des Vermögens solcher begüterter Personen in Privatwaldungen besteht. Es ist nicht zu verkennen, daß diese oft, z. B. in den Händen von Standes und Grunvherren, forstmäßig und mit Rücksicht auf die Nachkommen benutzt werden, nur sind die Besitzer von beträchtlichem beweglichem Vermögen nicht sehr geneigt, dasselbe zur Erwerbung von Waldgrund...
Page Count:
100
Publication Date:
2013-09-13
Publisher:
RareBooksClub.com
ISBN-10:
1236979052
ISBN-13:
9781236979056
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