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Die Abhandlung zielt darauf, innerhalb von facettenreichen postkolonialen Diskursen valide Kritikpunkte, die speziell das Teilgebiet des UNESCO-Weltkulturerbes betreffen, zu identifizieren und in den existierenden volkerrechtlichen und institutionellen Rahmen einzuordnen. Dies geschieht u. a. in Bezug auf die Nominierung und die Verwaltung von Weltkulturerbe im Rahmen der Welterbekonvention (1972), unter spezieller Beachtung der Partizipationsforderungen von unterschiedlichen Gemeinschaften. Auf diese Weise soll ein klareres Bild gewonnen werden, ob normative Schutzlucken und Umsetzungsdefizite - gegebenenfalls auch verdeckte postkoloniale Muster - existieren und, bejahendenfalls, welche Reformschritte seitens der UNESCO zu verzeichnen sind. Die Autorin, die selbst Inhaberin eines UNESCO-Lehrstuhls ist, verortet dabei Kulturerbe als identitatspragend und vertritt eine Perspektive, welche das Bewusstsein fur den Nexus zwischen Weltkulturerbe, kulturellen Menschenrechten und Nachhaltigkeit scharft.
Page Count:
698
Publication Date:
2023-01-10
Publisher:
Nomos Verlagsgesellschaft
ISBN-10:
3848765187
ISBN-13:
9783848765188
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